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GGU-RETAIN 5.x CME | Civilserve GmbH

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GGU-Retain

Baugrubenverbau: Berechnung und Bemessung von einer Verbauwand, Trägerbohlwand, Spundwand und Ortbetonwand (Bohrpfahlwand, Schlitzwand und Aufgelöste Wand).

Baugrubenverbau:

Die wesentliche Grundlage bei der Programmierung der Verbauwand sind die Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben (EAB). Nahezu alle darin enthaltenen Vorgaben werden vom Programm berücksichtigt. Insbesondere sucht sich das Programm - wenn Sie es wollen - bei gegebenem System vollautomatisch die in den EAB vorgeschlagenen Erddruckumlagerungen. Bei der Berechnung und Bemessung der Verbauwand kann sowohl das Globalsicherheitskonzept nach DIN 1054 (alt) als auch das neue Teilsicherheitskonzept nach DIN 1054 (neu) berücksichtigt werden.

Leistungsmerkmale:

  • 50 Bodenschichten
  • 5 Bermen auf der Aktivseite
  • 5 Bermen auf der Passivseite
  • Berechnung mit aktivem, erhöhtem aktiven Erddruck und Erdruhedruck
  • Aktive Erddruckbeiwerte nach DIN 4085, Mohr/Coulomb und selbst definierte Werte
  • Passive Erddruckbeiwerte nach DIN 4085, Mohr/Coulomb, Streck, Caquot/Kerisel und selbst definierte Werte

Wasserdruckansatz auf undurchlässige Verbauwände herkömmlich und alternativ über eine wandparallele Stromröhre gemäß Potentialtheorie (Berechnung erfolgt nach der Methode der Finiten Elemente). Beim Stromröhrenansatz werden untergrundhydraulische Widersprüche des herkömmlichen Ansatzes vermieden und unterschiedliche Durchlässigkeiten im Rahmen der Ansätze physikalisch korrekt berücksichtigt. Überall entlang der Stromröhre können selbst definierte Potentiale angegeben werden. Damit ist die korrekte Berücksichtigung von Systemen mit mehreren Grundwasserstockwerken und/oder Grundwasserstauern bzw. Artesern problemlos.

  • Wahlweise Berücksichtigung der hydraulischen Gradienten auf der Aktiv- und der Passivseite
  • Berechnung der Sicherheit in der Tiefen Gleitfuge mit von Ihnen gesteuerter Optimierung der Ankerlängen
  • Berechnung der hydraulischen Grundbruchsicherheit
  • Berechnung der Auftriebssicherheit
  • Berechnung der Aufbruchsicherheit der Sohle
  • Komfortable Schnittstelle zum Böschungsbruchprogramm GGU-STABILITY zur schnellen Untersuchung der Geländebruchsicherheit
  • Schnittstelle zum Programm GGU-Underpin (Berechnung von Unterfangungskörpern)
  • 50 beliebige Zusatzerddruckfiguren
  • 20 Blocklasten in beliebiger Tiefe
  • Statische Berechnung der Verbauwand über ein zweidimensionales Stabwerks-programmmodul auf der Grundlage der Finite-Element-Methode.

Im Gegensatz zu vielen anderen Verbauprogrammen werden somit die Einflüsse von schräg liegenden Ankern oder Steifen und deren Interaktion direkt im Berechnungs-ansatz berücksichtigt. Die Berechnung kann wahlweise sogar nach der Theorie 2. Ordnung erfolgen, so dass eine i.a. lästige Knicklängenuntersuchung von Steifen und Verbauwand unterbleiben kann. Weiterhin ist es möglich, auch Verkehrslasten auf den Steifen (z.B. bei Hilfsbrücken, die zusätzlich Steifenfunktion übernehmen) in die Berechnung einzubeziehen.

  • Elastische Bettung im Fußbereich mit beliebigem Verlauf. Wahlweise automatische Anpassung eines von Ihnen gewählten Bettungsmodulprofils an die herrschenden passiven Erddruckverhältnisse
  • Definition von bis zu 10 zusätzlichen Wegrandbedingungen (Verdrehung, Verschiebung in x und y) an beliebiger Stelle
  • Definition von bis zu 10 zusätzlichen Kraftrandbedingungen (Moment, Querkraft und Normalkraft) an beliebiger Stelle
  • 10 Anker und Steifenlagen; Bei der Definition der Anker und Steifen können Dehnsteifigkeit und Biegesteifigkeit angegeben werden, so dass z.B. auch weiche Anker berücksichtigt werden können.
  • Berücksichtigung der Vorspannung von Ankern und Steifen möglich
  • Definition von 20 zusätzlichen Potentialen bei der Stromröhrenberechnung links und rechts der Verbauwand zur Berechnung von untergrundhydraulisch komplizierten Systemen
  • Datenbank mit Standardprofilen für Bohlträger und Spundwände, die nahezu beliebig erweitert werden kann. Damit kann eine automatische Bemessung inklusive der automatischen Suche nach dem optimalen Profil durchgeführt werden.
  • Stahlbetonbemessung nach kh-Verfahren (bei Schlitzwand; DIN 1045) und nach Interaktionsdiagramm (bei Bohrpfahl, DIN 1045); Bei der Entwicklung des Programmcodes für die Stahlbeton-Bemessung wurde Prof. Dr.-Ing. J. Buß wesentlich von Herrn Dr.-Ing. Henke vom Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig unterstützt.
  • Automatische Ermittlung der Profilgewichte für den Nachweis Summe V
  • Unterschiedliche Biegesteifigkeiten der Verbauwand
  • Automatische Suche nach der gemäß EAB vorgegebenen Erddruckumlagerung

Weitere Umlagerungsfiguren:

  • ohne Umlagerung
  • Rechteck
  • 2 Rechtecke
  • Dreieck (Maximum wahlweise oben, mittig oder unten)
  • Trapez
  • Viereck mit Maximum auf
  • Erddruck kann bis Wandfuß oder bis zum Nullpunkt umgelagert werden.
  • Der passive Erddruck kann überlagert oder vorgelagert werden.
  • Die Berechnung des Nullpunktes kann mit und ohne Wasserdruck erfolgen.
  • Die statische Berechnung kann auf vier unterschiedliche Arten eingestellt werden:
  • Profillänge automatisch bestimmen und Einspanngrad des Wandfußes vorgeben
  • Profillänge fest und Einspannung bestimmen
  • Profillänge automatisch und Wandfuß elastisch gebettet
  • Profillänge fest und Wandfuß gebettet

Nach der Berechnung des Systems werden automatisch Erddruck, Wasserdruck, Moment, Querkraft, Normalkraft und Biegelinie auf dem Bildschirm dargestellt. Die Bildschirmdarstellung kann in weiten Grenzen variiert werden. So kann der Bettungsmodulverlauf, der Potentialverlauf, der Gradientenverlauf usw. zusätzlich eingetragen werden.

Bei der Trägerbohlwand ist der Nachweis der Horizontalkräfte unter der Baugrubensohle erforderlich. Dieser Nachweis wird vom Programm geführt. Gegebenenfalls wird die Profillänge automatisch verlängert.

  • An Ankerpunkten können Vorverformungen aus vorangegangenen Bauzuständen als Stützensenkungen berücksichtigt werden.
  • Bereits berechnete Datensätze können zusammengefaßt werden, um die additiven Verformungen von einzelnen Vor- und Rückbauzuständen zu untersuchen. Weiterhin kann eine Umhüllende des Momenten-, des Querkraft- und des Normalkraftverlaufs dargestellt werden.
  • Auf dem Bildschirm können Legenden eingeblendet werden, die z.B. die Bodenkennwerte und allgemeine Angaben zur Berechnung beinhalten. So sind fast alle Grundlagen der Berechnung auf dem Bildschirm dokumentiert
  • Das Programm arbeitet nach dem Prinzip What you see is what you get. Das bedeutet, dass die Bildschirmdarstellung nahezu vollständig der Darstellung auf dem Drucker entspricht. Das bedeutet weiterhin, dass Sie zu jedem Zeitpunkt der Bearbeitung (auch bereits während der Eingabe) einen Ausdruck des aktuellen Bildschirminhalts auf den Drucker erzeugen können.
  • Verwendung von beliebigen True-Type-Fonts, die ein hervorragendes Layout garantieren
  • Farbige Darstellung nahezu aller Systemgeometrien. Die Farben können vom Benutzer beliebig verändert werden. Insbesondere können auch die Schichten farbig ausgefüllt werden. Die Farben können auch entsprechend den Konventionen der DIN 4022 eingestellt werden.
  • Lupenfunktion
  • Mini-CAD-System (zusätzliche freie Beschriftung, Linien, Rechtecke, Kreise, beliebige Grafiken usw.)
  • Mit dem Programm werden auch nahezu alle Beispiele aus dem "Spundwand-Handbuch" (Krupp Hoesch Stahl) und aus Weißenbach (Baugruben III 1977) als Datensätze geliefert.

Wenn Sie das Symbol "Bereich kopieren" aus der Symbolleiste des Programms wählen, können Sie auch Teilbereiche der Grafik in die Zwischenablage transportieren oder als emf-Datei (Enhanced Metafile-Format) in eine Datei schreiben. Über das Programmmodul "Mini-CAD" oder "CAD für Kopfdaten" können Sie auch entsprechende emf-Dateien in Ihre Grafik einbinden. Es ist somit kein Problem, die Ergebnisse einer Böschungsbruchberechnung oder die Ergebnisse einer Korngrößenanalyse etc. in die Grafik aufzunehmen.

System Voraussetzungen

Die GGU-Software benötigt mindestens einen PC mit den folgenden Spezifikationen:

  • CmStick
  • Pentium III oder höherer Prozessor
  • mindestens 128MB Speicher
  • Microsoft 2000, XP, Vista
  • 50MB freier Festplattenplatz
  • CD-ROM Laufwerk (für Installation)
  • VGA-fähiger (oder besser) Monitor
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